Familie-, Kultur- und Sportausschuss

Angebote der Jugendpflege erfreuen sich großer Beliebtheit 

Im Jahr 2023 organisierte das Team der Jugendpflege der Gemeinde Sassenburg 3 Ferienprogramme mit insgesamt 28 Angeboten. Diese Angebote wurden 581-mal durch Familien aus der Gemeinde in Anspruch genommen. Weitere rund 570 Teilnehmer Kinder standen auf der Warteliste. 

Angebote für Kinder unterschiedlichen Alters

Von den insgesamt 28 Angeboten im Jahr 2023 fanden 24 für Kinder ab 6 Jahre statt. 2 Angebote für Kinder ab 7 Jahre, 1 Angebot ab 8 Jahre sowie 1 Angebot für Kinder ab 10 Jahre. 

Basteln, Heide Park und mehr…

Das Programm ist bunt gemischt und hatte für alle Kinder und Jugendliche etwas zu bieten. Neben Aktivitäten wie Basteln, Bewegungsangebote, Backen, Besuch im Otterzentrum in Hankensbüttel war der Besuch des Heide Parks in Soltau ein ganz besonderes Highlight.

Die Zahlen zeigen, wie wichtig und gefragt die Angebote der Jugendpflege Sassenburg sind. Ein großes Dankeschön an das Team unserer Jugendpflege.

Kita-Gebühren in der Sassenburg 

Einem Antrag von Peter Weber (parteilos) zufolge sollen aufgrund der finanziellen Lage der Gemeinde, besonders jedoch aufgrund der allgemeinen Kostensteigerung im Kita-Bereich, die Gebühren angepasst werden. Nach 5 Jahren Beitragsstabilität ein notwendiger Schritt, allein schon aufgrund der allgemeinen Lohnkostenentwicklung, die nicht allein von der Gemeinde aufgefangen werden könne.

Zur Diskussion standen zwei mögliche Vorlagen seitens der Gemeindeverwaltung. Bei beiden Varianten wurde die Beitragsstaffelung von bisher 50.000 Euro auf 75.000 Euro angehoben. Unterschieden haben sich die Vorlagen jedoch in der Höhe der Mehrbelastung für die Eltern in den unterschiedlichen Einkommensklassen.

Zuwenig für Andreas Kautzsch (B.I.G.)

Wenn es nach dem Vorschlag von Andreas Kautzsch gegangen wäre, hätte man die Beitragsstaffelungen bis auf 120.000 Euro oder gar 150.000 Euro angehoben. Begründung laut Kautzsch seien die guten Löhne von VW. Als Mitarbeiter bei diesem Konzerns liege man schnell mal bei diesem Wert. Eine für uns unverhältnismäßig hohe Steigerung der Kita-Gebühren. Denn klar ist, Arbeit muss sich lohnen! Wenn man nur für die Kita-Gebühren  arbeitet, läuft etwas schief.

Nach einem längeren Austausch kamen die Ausschussmitglieder zu einem Ergebnis, mit dem es sich aus Sicht der SPD/WirSa-Gruppe leben lässt. Mehrheitlich wurde beschlossen, die Gebühren anzuheben. Allerdings wurden die geringere Erhöhung der Elternbeiträge gewählt. Entgegen dem Vorschlag der B.I.G. wurde die Beitragsstaffelung auf bis 100.000 Euro Jahresbruttoeinkommen gedeckelt und darauf geachtet, die unteren Elterneinkommen bis 50.000 Euro nur geringfügig angepasst werden.

Wie es nun mit der Erhöhung des Elternbeitrages zur Kindertagesstätte ausgeht, wird sich in der Ratssitzung am 14.12.2023 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Stüde zeigen.

Schließt der Waldkindergarten in Stüde?

Ob der Waldkindergarten in Stüde ab dem Sommer 2024 schließen soll, war eine zentrale Frage im Ausschuss für Familie-, Kultur- und Sport. Ursprünglich sollte der Waldkindergarten in Stüde unserer Verwaltung jährlich ca. 55.000 Euro kosten. Der notwendige Restbetrag sollte durch Elternbeiträge durch den Trägerverein finanziert werden.

Da die Waldkindergartenkinder 3-6 Jahre alt sind und damit der Beitragsfreiheit in jeder Hinsicht unterliegen, ist auch die Erhebung eines Vereinsbeitrages im Nachhinein vom zuständigen Landesamt für Schule und Bildung als unzulässig erachtet worden.

Damit beläuft sich der Fehlbetrag für die Gemeinde auf jährlich rund 98.000 Euro. Weiter werden in der Waldkindergartengruppe lediglich 15 Kinder als maximal zulässige Gruppengröße und nicht wie im Regelkindergarten 25 Kinder betreut. 

Hinzu kommt das von den 15 Kindern nur 9 aus unserer Gemeinde kommen. Die übrigen 6 Kinder kommen aus umliegenden Gemeinden. 

Standort nicht der richtige. 

In Gesprächen mit dem Träger über die evtl. bevorstehende Schließung der Einrichtung teilt dieser mit, dass man sich aktuell bereits nach einem neuem Standort umsieht, da der bisherige nicht optimal sei. Der Träger möchte, sofern möglich den Kindergarten in einer umliegenden Gemeinde weiterführen. 

Alle Kinder bekommen einen Kitaplatz

Sollte am Ende entschieden werden, dass der Waldkindergarten dauerhaft geschlossen wird, so bekommen alle Kinder, die aus unserer Gemeinde stammen und zuvor den Waldkindergarten besucht haben, einen Kitaplatz in einer der anderen Sassenburger-Kitas.